Ausrüstung für den Fall, dass der Strom ausfällt, das Wasser wegbleibt — oder dass du einfach weit weg willst. Wir erklären, was ein Gerät wirklich leistet, was es nicht leistet und was zuerst kaputtgeht.
Warum wir wenig empfehlen
Die meisten Ausrüstungslisten sind lang, weil eine lange Liste nach Gründlichkeit aussieht. In der Praxis scheitert eine Notfallausrüstung selten daran, dass ein Gegenstand fehlt — sie scheitert daran, dass die Ausrüstung nie geöffnet, nie geprüft und nie geübt wurde.
Deshalb schreiben wir lieber ausführlich über wenige Dinge: worauf es bei der Auswahl ankommt, welcher Fehler das Gerät ruiniert, und wann ein einfacheres Modell die bessere Wahl ist.
Die vier Bereiche, die zählen
Wasser. Es geht als Erstes zur Neige und lässt sich am schlechtesten improvisieren. Filtern, chemisch aufbereiten und lagern lösen drei verschiedene Probleme — sie ersetzen einander nicht.
Feuer. Die entscheidende Regel ist nicht, das beste System zu wählen, sondern mehrere zu haben, die aus unterschiedlichen Gründen versagen. Gas verliert bei Kälte Druck, Benzin verdunstet im Schrank, der Akku entlädt sich, Streichhölzer werden nass.
Schutz. Was zuerst handlungsunfähig macht, ist nicht der Hunger, sondern die Kälte. Und wer auf blankem Boden schläft, verliert nach unten alles, was der Schlafsack nach oben gewinnt.
Licht. Ein längerer Stromausfall wird durch fehlendes Licht unangenehm, lange bevor irgendetwas anderes stört. Das Handy ist dafür keine Lösung: Es wird warm, hält nicht lange und verbraucht den Akku, den man vielleicht zum Telefonieren braucht.
Was du hier findest
Im Ratgeber gehen wir diese Themen der Reihe nach durch — ohne Panikmache und ohne die Behauptung, dass ein gekaufter Gegenstand ein Problem löst, das eigentlich Vorbereitung erfordert.
Unser Shop liefert derzeit innerhalb Spaniens. Ein Versand nach Deutschland ist in Vorbereitung; bis dahin veröffentlichen wir hier keine Preise und keine Lieferzeiten, die wir nicht selbst geprüft haben.